Common Saalbau

Saalbau Kulturforum Witten
Mehrere Termine

Neue Rolle für Kulturorte

Das Themenfeld der „Urban Commons“ hat Hochkonjunktur in der engagierten Stadtgesellschaft und Stadtplanung. Beispielhafte Projekte wie das urbanize Festival Wien, das Haus der Statistik in Berlin oder das munizipalistische Barcelona zeigen die Aktualität des Themas. Darüber hinaus reißen Publikationen wie „The Rise of the Commons City“ (Volont et al. 2022) nicht ab. Ein erst kürzlich veröffentlichter Handlungsleitfaden zur Koproduktion (koopwohl.de) bündelt zeitgenössische Anstrengungen öffentlich-zivilgesellschaftlicher Partnerschaften, um urban commons in der Praxis anwendbar zu machen. Grund genug für uns, das Thema für „Urban Futures“ an der UWH aufzugreifen und Möglichkeiten kollektiver Koproduktion für Kulturorte in Witten durchzuspielen: Common Saalbau?

Der Saalbau ist eine baukulturelle Schönheit der 1970er Jahre und sucht zugleich nach neuen Funktionen in der Stadt: Wie lässt sich mit diesem Erbe industrieller Urbanisierung umgehen und neue Formen von Koproduktion lokal etablieren? Der Saalbau Witten wurde 1975 eröffnet und ist ein Bespieltheater im Zentrum Wittens mit einem umliegenden Areal mit einer Gesamtfläche von etwa 39.700 m². Er gehört zum Kulturforum Witten, dem ehemaligen Kulturamt der Stadt. Der Theatersaal, als Herzstück des Saalbaus, bietet rund 800 Menschen Platz. Das Haus ist u.a. Veranstaltungsort der renommierten Wittener Tage für Neue Kammermusik und eines ganzjährigen Kultur- und Begegnungsprogramms von Musik, Comedy und Theater, neuem Zirkus sowie Clubkultur, Messen, Märkten und Kinderveranstaltungen.
Damit der Saalbau auch in Zukunft für die Wittener Stadtgesellschaft da ist und seine Relevanz behält, sind in den nächsten Jahren umfangreiche Maßnahmen zur Entwicklung der Fläche mit Blick auf Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sowie der programmatischen Neuausrichtung der Institution geplant.
Die Gestaltung des Areals als öffentliche Fläche folgt dem Prinzip, gemeinschaftlich Lebensräume für Menschen – und Tiere – zu erschaffen, um öffentliche Plätze partizipativ zu attraktiven Orten für Anwohner*innen und Besucher*innen zu machen. In diesem Sinne erfolgt die Umsetzung des Projektes in enger Partnerschaft mit lokalen Initiativen. Der Saalbau fungiert somit als Testfeld zur Installierung einer Transformationsarchitektur für urbane Koproduktion und kollaborative Verwaltung.

Eine Kooperation mit dem Kulturforum und dem quartiersmanagement witten mitte.

 

Termine

11.04.2024

14:00 - 15:00 Uhr

19.04.2024

14:00 - 19:00 Uhr

20.04.2024

10:00 - 17:00 Uhr

13.06.2024

14:00 - 19:00 Uhr

14.06.2024

14:00 - 19:00 Uhr

15.06.2024

11:00 - 15:00 Uhr

Tino Buchholz, Alexander Kutsch & Joscha Denzel

über die dozierenden

dr. tino buchholz ist Akademischer Mitarbeiter am Städtebau-Institut der tu stuttgart. Fachgebiet Theorien und Methoden der Stadtplanung.

Alexander kutsch ist Dipl.-Ing. für Raumplanung. Themenschwerpunkte. Quartiers- und Stadtteilmanagement; Projektmanagement und Prozesssteuerung.

Joscha Denzel ist Projektmanager, Placemaker und künstlerischer entwickler für das Kulturforum witten.

die erste veranstaltung findet online via Zoom statt. zum erhalt des link genügt eine kurze Mail an diese Mailadresse. Die folgetermine finden Saal C, Saalbau, Bergerstraße 25, 58452 Witten, statt. der abschlusstermin ist dann auf dem uwh campus, in Raum CE.003.

Bei Fragen können sie sich per Mail an die Seminarleitung wenden. Sie erhalten die Mailadresse  nach erfolgreicher Anmeldung.

Die Anmeldung zu diesem Seminar ist offen für alle Interessierte. Spezielle Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie die Mailadresse der Seminarleitung für Rückfragen zu Seminar und Ablauf. Bei allgemeinen Fragen melden sie sich gerne bei uns über das Kontaktformular.

Die Teilnahme an diesem Seminar ist kostenlos. Teilnahme nur nach Anmeldung. Der Anmeldeschluss ist der jeweils erste Seminartermin. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Freie Plätze werden in Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Wir informieren sie zeitnah per Mail, ob sie einen Platz erhalten haben.

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