KULTURZEIT: Medienwahrnehmung vs. direktes Witnessing: Studierende berichten aus Calais
Vieles hört man in den Medien – Verschärfung der Migrationspolitik, Senkung der „Zahlen“, … Aber wie sieht die Lage konkret an Europas Außengrenzen aus?
Die Situation in Calais, Frankreich, hat sich seit der offiziellen Räumung des großen Flüchtlingslagers „Dschungel“ im Oktober 2016 stark verändert. Sie ist aber weiterhin durch eine prekäre humanitäre Lage geprägt. Ein großes zentrales Lager gibt es nicht mehr. Stattdessen verfolgen die Behörden eine Politik der „Null-Toleranz“, um die Bildung neuer Dauercamps zu verhindern.
Seit fünf Jahren findet das Stufu-Seminar „Becoming a Global Witness in Calais“ von Prof. K. Matoba statt, in dem viele Studierende für die geflüchteten Menschen ehrenamtlich gearbeitet und geforscht haben. Eine Gruppe dieser Studierenden berichtet über die Situation der Flüchtlingskrise in Europa und ihre Erfahrungen als „Witnesses“ (Zeug:innen).
12.00 Uhr, E.025 a, Alfred-Herrhausen-Straße 48, Witten
Eintritt frei

Raum E. 025a, UW/H
23.07.2026 ab 12:00 Uhr

















